Shiatsu ist eine anerkannte Methode der KomplementärTherapie, was bedeutet, dass Shiatsu-Therapeutinnen und -Therapeuten eine Höhere Fachprüfung KomplementärTherapie ablegen und ein eidgenössisch anerkanntes Diplom erwerben können. Details zur Ausbildungs- und Prüfungsarchitektur sowie zum Berufsbild sind bei der Organisation der Arbeitswelt KomplementärTherapie OdA KT nachzulesen.

Als Mindestvoraussetzung für die Ausbildung zur KomplementärTherapeutin oder zum KomplementärTherapeuten der Methode Shiatsu wird ein Abschluss der Sekundärstufe II oder Äquivalenz verlangt. Die Ausbildung dauert mindestens 3 Jahre und beinhaltet 500 Kontaktstunden für die Methode Shiatsu, 340 Kontaktstunden in den Bereichen berufsspezifische Grundlagen, sozialwissenschaftliche Grundlagen und medizinische Grundlagen. Einschliesslich Selbststudium und Praktikum umfasst die Shiatsu-Ausbildung rund 2660 Lernstunden. Die von der OdA KT anerkannten Lehrgänge schliessen mit dem Branchenzertifikat OdA KT ab. Nach mindestens 2 Jahren Berufserfahrung kann die Höhere Fachprüfung abgelegt und das Eidgenössische Diplom KomplementärTherapeutin, KomplementärTherapeut erlangt werden. Über die Zulassungsbedingungen zur Höheren Fachprüfung lesen Sie mehr bei der Organisation der Arbeitswelt KomplementärTherapie (OdA KT).

Die Shiatsu Gesellschaft Schweiz anerkannte bisher die Ausbildungslehrgänge von Shiatsu-Schulen. Die entsprechenden Ausbildungseinrichtungen dürfen den Zusatz «SGS-anerkannte Ausbildungslehrgänge» verwenden. Diese Möglichkeit der Anerkennung von Ausbildungen durch die SGS gilt bis maximal 5 Jahre nach der definitiven Anerkennung von Shiatsu als Methode der KomplementärTherapie innerhalb der Organisation der Arbeitswelt KomplementärTherapie (OdA KT) im Herbst 2015. Nach Ablauf dieser Übergangsfrist von 5 Jahren werden Ausbildungslehrgänge allein durch die OdA KT akkreditiert. Bereits heute sind Bildungsgänge verschiedener Shiatsu-Schulen von der OdA KT akkreditiert.

Bundesbeiträge für Kurse, die auf eidgenössische Prüfungen vorbereiten

Ab Januar 2018 werden Absolvierende von Kursen, die auf eine eidgenössische Prüfung vorbereiten, finanziell unterstützt. Sie können einen entsprechenden Antrag beim Bund stellen.