Stress gefährdet die Gesundheit und hat Einfluss auf das soziale Leben. Die WHO fordert die Bekämpfung der Ursachen von Stress. Dafür braucht es interdisziplinäre Gesundheitskonzepte, die einen ganzheitlichen Ansatz, wie er bei Shiatsu praktiziert wird, miteinbeziehen.

Eine Schwangerschaft bedeutet für die werdende Mutter in jeder Hinsicht eine ausserordentliche Situation sowohl auf physischer, psychischer wie auf energetischer Ebene.

Welches sind die Möglichkeiten und Grenzen von Shiatsu als Therapie? In welchen Fällen ist es geboten, in Absprache mit den KlientInnen einen Arzt beizuziehen?

Daniel Schneitter ist KomplementärTherapeut mit eidgenössischem Diplom Methode Shiatsu und Dozent in der Shiatsu-Ausbildung. Handlungskompetenzen einer KomplementärTherapeutIn in der Methode Shiatsu werden im Berufsbild theoretisch beschrieben.

Wenn für Beschwerden keine eindeutigen organischen Ursachen gefunden werden können, verweisen Ärzte und Spitäler immer häufiger an KomplementärTherapeutinnen.

Die Anerkennung von Shiatsu als Methode der KomplementärTherapie ebnet auch Shiatsu-Therapeutinnen* mit langjähriger Berufserfahrung den Weg zu einem eidgenössisch anerkannten Abschluss.

Komplementärtherapeutisches Handeln erfolgt in den vier Phasen begegnen, bearbeiten, integrieren und transferieren.

Seit Herbst 2015 ist Shiatsu eine anerkannte Methode der KomplementärTherapie. Somit erwerben angehende Shiatsu-Therapeutinnen* mit ihrer Ausbildung ein Branchenzertifikat und können eine höhere Fachprüfung in KomplementärTherapie mit eidgenössischem Diplom ablegen.

Meist suchen Klientinnen und Klienten aufgrund eines Symptoms die Hilfe einer Shiatsu-Therapeutin oder eines Shiatsu-Therapeuten*. Doch die KomplementärTherapie behandelt nicht ein Symptom, sondern hat zum Ziel, nachhaltige, gesundheitsfördernde Prozesse auszulösen.