Neue SGS-Geschäftsstellenleiterin

Seit diesem Frühjahr wird die Geschäftsstelle der Shiatsu Gesellschaft Schweiz (SGS) von Sari Schneider geleitet. Mit Sari gewinnt der Verband eine junge engagierte Frau mit viel kaufmännischem Praxiswissen und Erfahrung in der gemeinnützigen Arbeit eines Vereins. Gleichzeitig hat sich Sari berufsbegleitend bereits in der klassischen Massage sowie in der Fussreflexzonenmassage weitergebildet und möchte nun weiter den Weg zur KomplementärTherapeutin gehen. Wir haben nachgefragt…

Sari, welches sind die wesentlichen Aufgaben, die du als Geschäftsstellenleiterin wahrnimmst?

Ich bin die erste Ansprechperson sowohl für unsere Mitglieder als auch für externe Partner und Dritte wie Schulen, andere Verbände und Lieferanten. Gleichzeitig koordiniere ich den Austausch zwischen unseren Kommissionen und dem Vorstand und bin in enger Zusammenarbeit mit dem Co-Präsidium für die operative Ausführung der beschlossenen Entscheide, Projekte und Massnahmen zuständig. Im administrativen Bereich werde ich dabei von zwei Teilzeitmitarbeiterinnen unterstützt.

Du warst bisher in der Privatwirtschaft tätig, unter anderem bei Miele. Wo bestehen die grössten Unterschiede zu deiner früheren Arbeit?

In den letzten sieben Jahren arbeitete ich bei Miele als Kundenberaterin und Leiterin des Kochkurssekretariates. Aus dieser vielseitigen Tätigkeit kann ich heute allen voran mein prozessorientiertes Denken und Handeln sehr gut einbringen. Der grösste Unterschied und komplett neu ist die Projektarbeit, was mir grossen Spass macht. Ich freue mich täglich über neue Tools, Arbeitsweisen und eigne mir langsam neue Fähigkeiten und Fertigkeiten an.

Neben deiner beruflichen Tätigkeit im Verband möchtest du dich in der KomplementärTherapie weiterbilden. Was fasziniert dich am meisten daran?

Schon in jungen Jahren interessierte ich mich für alternative Heilmethoden und habe mich auch während den Jahren in der Privatwirtschaft im Bereich klassische Massage und Flussreflexzonenmassage weitergebildet. Eine schwere Krankheit im engen Familienkreis bestärkte mich, den bereits eingeschlagenen Weg weiterzugehen und mich künftig auch beruflich mehr mit dem Menschen auseinanderzusetzen. Mit diesem Wechsel möchte ich mich von der hektischen Arbeitswelt ein bisschen «entschleunigen» und mich in den nächsten Jahren berufsbegleitend zur Shiatsu-Therapeutin ausbilden.

Die KomplementärTherapie bietet seit kurzem einen anerkannten Bildungsweg. Wie wichtig ist dies für dich mit Blick auf deine berufliche Zukunft?

Dass der Beruf «KomplementärTherapeutin» mit der Methode Shiatsu heute eidgenössisch anerkannt ist, finde ich toll. Es ermöglicht mir als lernfreudiger Mensch, neben der praktischen Tätigkeit auch viel theoretisches Wissen zu erlangen. Vor allem sehe ich als SGS-Geschäftsstellenleiterin, wie wichtig die Professionalisierung der KomplementärTherapie für deren Anerkennung ist und wie viele topmotivierte Therapeutinnen und Therapeuten auf dieses Diplom hinarbeiten. Dies motiviert natürlich auch mich.

Wo siehst du dich in ein paar Jahren?

Es gibt eine schöne Redensart: «Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt». Von daher ist mein Ziel flexibel zu bleiben. Dennoch habe ich meinen Weg stets vor Augen. Ich nehme jeden Tag wie er kommt.


Wir stellen vor In unserer Vorstellungsserie möchten wir der Shiatsu Gesellschaft Schweiz ein noch persönlicheres Bild geben und spontan immer wieder Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen und Bereichen vorstellen.