• DE
  • DE DE DE de
  • FR FR FR fr
  • IT IT IT it
Shiatsu Gesellschaft Schweiz
  • Therapie
    • KomplementärTherapie
    • Methode Shiatsu
    • Bilder Therapie
    • Literatursammlung
    • Magazin
    • Forschungsdaten
    • Fallbeispiele
    • Qualitätssicherung
    • Beschwerde
  • Therapeutensuche
  • Beruf
    • Supervision
    • Ausbildung
    • Fortbildung Agenda
    • Schulen
    • Kantonale Rechtsvorschriften
    • Success Stories
    • Bilder Beruf
    • Links
  • Verband
    • Anmeldung Mitgliederversammlung
    • Mitglieder werben Mitglieder
    • Mitglied werden
    • Gratismitgliedschaft
    • Mitgliederbereich
    • Vernetzung
    • Team
  • Aktuell
    • Mediadaten
    • Pressearchiv
    • Printmedien
    • TV & Radio
    • Podcasts
    • Filme
    • Social Media
    • Pressebilder
    • Pinboard
  • Blog
  • Kontakt
    • Rekurs-Kommission
    • Ethik-Kommission
    • Geschäftsstelle
  • Menü Menü

SVA Kongress Davos 2026 – Leitthema Sucht
„Die leise Macht von Sehnsucht“

Shiatsu bei Suchterkrankungen: Wenn der Körper den ersten Zugang schafft

Sucht wird heute als bio-psycho-soziales Phänomen beschrieben: biologische Vulnerabilitäten, psychologische Faktoren und soziale Bedingungen wirken zusammen in einem komplexen Wechselspiel. Sie kann bei allen Menschen unabhängig von Alter, sozialem oder kulturellem Hintergrund entstehen und hat psychische und physische Auswirkungen auf die Konsumierenden.

Dabei beginnt eine Suchterkrankung nicht zwingend mit dem Bewusstsein, ein Problem zu haben. Gerade bei Alkohol oder Nikotin ist der Konsum meist gesellschaftlich so selbstverständlich, dass eine problematische Entwicklung lange nicht als solche wahrgenommen wird. Hinzu kommen Schuld- und Schamgefühle, die dazu führen können, dass Betroffene ihren Konsum bagatellisieren oder Hilfe vermeiden.

Hier kann Shiatsu einen besonderen Zugang eröffnen.

Was ist Shiatsu?

Mit sanftem Druck das Innerste berühren, das ist Shiatsu. Die Therapiemethode stammt aus Japan, bedeutet übersetzt „Fingerdruck“ und ist in der traditionellen fernöstlichen Philosophie und Gesundheitslehre verankert.

Shiatsu gehört zum Berufsfeld der KomplementärTherapie. Die Behandlung unterstützt Körper, Seele und Geist bei Beschwerden und Veränderungsprozessen. Der ganzheitliche Ansatz fördert die Selbstwahrnehmung, stärkt die Selbstregulierung und unterstützt die Genesung.

Shiatsu und Sucht

Im Zentrum von Shiatsu steht nicht die Diagnose einer Krankheit, sondern der Mensch mit seinem individuellen Erleben. Körperliche, seelische und soziale Faktoren werden gemeinsam betrachtet.

Das ist besonders dann relevant, wenn eine Sucht noch gar nicht eingestanden oder erkannt ist. Menschen kommen nicht unbedingt mit dem Anliegen «Ich habe ein Suchtproblem» in eine Shiatsu-Behandlung. Vielleicht sind es Schlafprobleme, innere Unruhe, Verspannungen, Erschöpfung oder das Gefühl, nicht mehr richtig zur Ruhe zu kommen. In einer längerfristigen therapeutischen Begleitung können sich aber allfällige Veränderungen zeigen, die zunächst nicht erklärbar erscheinen. Subtile Signale wie ein verändertes Verhalten oder Muster, die sich über Behandlungen zeigen, können Indizien für eine mögliche Suchtproblematik sein und im begleitenden Gespräch von der Therapeut*in achtsam thematisiert werden. Wie das geschehen kann, zeigen wir im Artikel „Sucht, das unterschätzte Tabu unserer Gesellschaft» auf.

Der geschützte Rahmen und die kontinuierliche therapeutische Begleitung können dabei eine wichtige Rolle spielen. Das Eingeständnis, ein Problem zu haben, braucht Zeit, Überwindung und Kraft. Bei Menschen mit Suchterkrankungen kann der körperorientierte Ansatz von Shiatsu dazu beitragen, sich selbst wieder bewusster wahrzunehmen – ohne sofort eine problemorientierte Zuschreibung vorzunehmen. Die Erfahrung einer respektvollen und sicheren Berührung wird als wohltuend erlebt. Aus dieser Wahrnehmung kann die Bereitschaft entstehen, etwas verändern zu wollen.

Wichtig, zu wissen

Shiatsu ist keine Behandlung der Abhängigkeit und ersetzt weder eine medizinisch überwachte Entzugsbehandlung noch Psychotherapie. Shiatsu kann jedoch als begleitende Therapie eingesetzt werden, um die eigenen Ressourcen zugänglich zu machen: Körperwahrnehmung, Entspannung, Selbstfürsorge und die Erfahrung, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen. Die daraus resultierende allmähliche Entwicklung von innerer Stabilität und Zufriedenheit kann im Endeffekt dabei helfen, weniger auf äussere Mittel zur Regulation angewiesen zu sein.

Wie läuft eine Shiatsu-Behandlung ab?

Im Shiatsu arbeiten Therapeut*innen mit Berührung am Körper. Sie nehmen den energetischen Zustand der Meridiane und der dazugehörenden Organe der Klient*innen wahr, erspüren Blockaden oder energiearme Zonen und nutzen verschiedene Techniken wie Hand- und Fingerdruck, Dehnungen und Rotationen der Gelenke, um den Energiefluss in den Meridianen und im ganzen Körper auszugleichen. Die Behandlung findet in einer ruhigen Atmosphäre auf einem Futon oder einer Liege im bekleideten Zustand statt.

Was bewirkt Shiatsu?

Klient*innen nehmen die Berührung auf verschiedenen Ebenen wahr, sie spüren, wie ihr Körper auf die Behandlung reagiert und wie sie dabei zur Ruhe kommen. Fragen zum aktuellen Körperempfinden während der Behandlung unterstützen die behandelte Person darin, die Geschehnisse im Körper und damit Muster, Bedürfnisse und Gefühle zu erspüren und sich selbst bewusster wahrzunehmen. Denn: Selbstwahrnehmung ist ein wesentlicher Aspekt für die Genesung. Sie erlaubt den Klient*innen, in Kontakt mit Gefühls-, Denk-, Haltungs- oder Handlungsmuster zu kommen.

Beispiele aus der Praxis

Nachfolgend möchten wir an zwei Beispielen aus der Praxis aufzeigen, wie Shiatsu bei Sucht unterstützen kann. Wie alle komplementärtherapeutischen Behandlungen basiert Shiatsu auf einem ganzheitlichen Genesungsansatz. Shiatsu ist dadurch eine wunderbare Ergänzung zur Schulmedizin.

Shiatsu bei Essstörungen

Ausgezehrt, fast durchscheinend dünn – wenn wir an Essstörungen denken, kommen uns Bilder von magersüchtigen Mädchen in den Sinn. Doch unter Essstörungen fallen auch weniger sichtbare Krankheiten wie Bulimie, Essanfälle sowie die zwanghafte Beschäftigung mit gesundem Essen. Immer häufiger leiden auch Männer an einer Essstörung.

Wie Shiatsu bei Essstörungen helfen kann, kannst du in einem Artikel aus unserem Shiatsu Magazin nachlesen und in unserem Blog.

Shiatsu und Handysucht

Social-Media-Kolosse, riesige Streaming-Plattformen und E-Commerce-Giganten liefern sich einen erbitterten Kampf um unsere Aufmerksamkeit und setzen subtile Taktiken ein, um unser Interesse zu wecken und uns so lange wie möglich an unsere Bildschirme zu fesseln.

Hier kann Shiatsu unterstützen, wieder in die Selbstwirksamkeit zu kommen. Wie das funktionieren kann, liest du in unserem Blog.

Selbstfürsorge mit einfachen Übungen

Sich selbst spüren und über den Körper zu sich finden, dies kann gelingen mit therapeutischer Hilfe und eigenen Übungen, wie z.B. den Makko-Ho Übungen.

Bei den Makko-Ho Übungen handelt es sich um Meridian-Dehnübungen. Sie helfen, Spannungen zu lösen und den Energiefluss im Körper und in den Organen zu stimulieren und zu harmonisieren. Sie fördern Entspannung, Gesundheit und Vitalität, kräftigen den Körper und verbessern die Blutzirkulation. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei in der Ausdauer und der geistigen und körperlichen Aufmerksamkeit, mit welchen man die Übungen ausführt. Bei regelmässiger Ausübung wird sich ein verbessertes Körpergefühl einstellen, das wiederum zum Erfolg beiträgt.

In einer Übungsabfolge werden alle zwölf Meridiane angesprochen. Ein Verständnis für die Meridiane ist dabei für die praktische Ausführung nicht notwendig.

Probier es aus und schreib uns, wie du dich danach gefühlt hast. Hier geht’s zum Video:

Meridian-Dehnübungen – Shiatsu Gesellschaft Schweiz

Therapeutin oder Therapeut gesucht? Gefunden!

Bist du neugierig auf Shiatsu geworden?! Shiatsu-Therapeut*innen in deiner Region findest du hier:

Shiatsu Gesellschaft Schweiz: Therapeuten*innen Suchliste

Shiatsu Logo negativ Shiatsu Gesellschaft Schweiz
Association Suisse de Shiatsu
Associazione Svizzera di Shiatsu

SGS Facebook
SGS Instagram
SGS LinkedIn

Postadresse

Shiatsu Gesellschaft Schweiz
Etzelmatt 5
5430 Wettingen

Geschäftsstelle

Ivana Scotti
Karin Eisenblätter

T 056 427 15 73
gs@shiatsuverband.ch

Telefonzeiten

Dienstag 12:00 – 15:00 Uhr
Mittwoch 11:00 – 13:00 Uhr
Donnerstag 09:00 – 12:00 Uhr

Shiatsu-Mitglieder

Mitgliederbereich

Weitere Links

Impressum
Datenschutz
Copyright © 2026 Shiatsu Gesellschaft Schweiz
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen